Unser Blog
100 Tage nachdem ich das letzte Mal über brauchbare Programme im App Store berichtete, gibt es heute eine kleine Auffrischung und einige wirklich fantastische neue Programme, die jeden Cent wert sind. Ich konzentriere mich bewusst nur auf Bezahl-Apps, da die kostenlosen Tools jeder selber laden und ausprobieren kann, ohne unnütz Geld auszugeben.
Den Anfang mach wie beim letzten Mal ein Programm, dass es sich zur Aufgabe macht, RSS-Feeds wunderbar aufzubereiten. Diesmal jedoch wird ein Google Reader Account vorausgesetzt. Dies hat den Vorteil, dass sich mit verschiedenen Programmen der Lesestatus von Feeds synchronisieren lässt. Byline heißt das gute Stück Software, was zum Einen mit einem unglaublich augenfreundlichen Layout daher kommt, zum Andern (fast) alle Funktionen von Google Reader unterstützt, ohne dabei überfrachtet zu sein. Ein weiterer Vorteil gegenüber der rein webbasierten mobilen Oberfläche von Google Reader besteht darin, dass man Artikel auch offline verfügbar machen kann. So lassen sich die Artikel am Morgen synchronisieren und dann im Laufe des Tages auch dann lesen, wenn kein Internet genutzt werden soll.
Ganz kostenfrei ist Byline nicht. 3,99 € kostet das Programm. Ich habe zunächst lange gezögert, für einen Aufsatz zum Google Reader soviel Geld auszugeben, aber am Ende muss ich sagen, möchte ich es nicht mehr missen. Der Entwickler steckt viel Mühe und Liebe zum Detail in das Programm und darf dafür auch gern angemessen bezahlt werden.
Auf zum nächsten Produktiven Schmuckstück, das schon vorher Bestandteil meiner Bloggerei war: Things Touch. Wer viele Aufgaben zu erledigen hat, gerne Listen schreibt oder schnell mal etwas vergisst, ist hiermit gut beraten. Things Touch ist ein GTD-App der oberen Klasse. Es lassen sich Projekte erstellen, zu denen einzelne Aufgaben zugewiesen werden können. Termine lassen sich setzen, bis zu denen bestimmte Aufgaben erledigt sein müssen, Notizen und Ideen lassen sich speichern. Und mit der ebenfalls erhältlichen Desktop-Variante Things für den Mac lassen sich sämtliche Aufgaben problemlos auch mit dem Mac synchronisieren.
Mit 7,99 € hat das Programm zwar einen stattlichen Preis (im Vergleich zu den typischen App Store Preisen), aber die Zeit, die es einem sparen kann, gleicht das am Ende locker wieder aus. Hier auch eine absolute Kaufempfehlung für Aufgabenverwaltungsjunkies wie mich.
Wo wir schon beim Verwalten und Listen schreiben sind: Owed ist für alle, die gern mal etwas verborgen und dann den Überblick verlieren, wer was wie lange hat, das Programm. Ebenso lässt sich notieren, wenn man selber etwas geliehen hat. Soll ja Menschen geben, die vergessen, dass ihnen etwas nicht gehört. Mit Owed vergisst man nicht mehr, die Sachen zurück zu geben bzw. wieder einzufordern. Das Ganze ist mit einer ähnlich aufgeräumten Oberfläche wie auch Things Touch versehen, so dass die gesamte Verwaltung auf einfachste Weise vonstatten geht.
1,59 € kostet Owed, aber es kann ungleich mehr Geld sparen, wenn man nicht gekaufte und dann verliehene Sachen erneut erstehen muss.
Und gleich noch einmal Überblick behalten. Diesmal über Paketlieferungen: Delivery Status Touch macht die Paketverfolgung zur Freude. In der einfach gehaltenen Eingabemaske gibt man die Trackingnummer eines der zahlreich unterstützten Paketversender ein und hat dann optisch ansprechend den Überblick, wo sich die Lieferung(en) aktuell aufhalten. Wer viel versendet hat die Möglichkeit, zu sehen, ob das Paket schon ankam, wer viel bestellt, kann hier wunderbar sehen, ob es sich lohnt, zu Hause zu warten.
Auch hier werden 1,59 € fällig, dafür muss man nicht mehr zig Seiten ansurfen, um zu wissen, wo DHL und Co. gerade mit den Goldbarren rumkurven.
Bleiben wir noch ein letztes Mal im produktiveren Bereich: Mobile Translator ist die Möglichkeit, schnell mal ein Wort, eine Phrase, einen ganzen Satz oder gleich einen ganzen Text von einer Sprache in eine andere übersetzen zu lassen. Die Liste der unterstützten Sprachen ist unglaublich lang, so dass für fast jeden etwas dabei sein sollte. Wodurch sich Mobile Translator aber besonders auszeichnet, ist die Bedienoberflache. Ähnlich wie in der SMS App des iPhones erscheint der eingegebene Text in einer Sprechblase auf und der übersetzte Text erscheint ebenso wie eine Antwort in Form dieser Baloons. Die Übersetzungen sind natürlich nicht immer 100% akkurat, aber in den meisten Fällen durchaus brauchbar.
Für 3,99 € gibt es die sprachliche Gedankenstütze mit Eyecandy im App Store.
Bleiben wir gleich bei SMS-App Ansicht. Wir verlassen wirklich produktive Gefilde und tauchen ein ins Social Networking. In letzter Zeit habe ich mich sehr mit Twitter angefreundet. Um nun dauernd auf dem Laufenden zu bleiben, was los ist, nutze ich mit wachsender Begesiterung Tweetie. Wie erwähnt ist die Ansicht der Tweets eher chatartig, so ist das Ganze meiner Meinung nach aber auch deutlich besser zu überschauen als in der normalen Tabellenform. Dazu kommt die Unterstützung mehrerer Twitteraccounts sowie eine Umkreissuche. Nachdem ich einige andere Twitter-Apps aus dem Store probiert habe, bin ich der Meinung, dass Tweetie definitiv das beste Programm ist.
Für 2,39 € gibt es Tweetie im Store und ja, ich wiederhole mich, aber jeden Cent wert! Gratis obendrauf gibt es mich bei Twitter: @excomedia
Erst seit kurzem treibe ich mich nun auch bei Flickr rum. Aber schon jetzt möchte ich einige Tools nicht mehr missen. Auf dem iPhone gibt es zwei Programme, die sehr nah beieinander sind, so dass es schwierig ist, hier einen wahren Sieger zu ermitteln, daher stelle ich beide kurz vor. Das erste Programm ist Mobile Fotos. Es unterstützt so ziemlich alle Funktionen, die die Flickr-API hergibt. Bilder als Favoriten markieren, Bilder hochladen, Bilder in Sets laden, Bilder kommentieren, Bilder finden. Vom Umfang her ist es momentan wohl das Programm fürs iPhone, das einfach am meisten kann.
2,39 € kostet es und ist für Flickr-Addicts, die die vollen Funktionen haben wollen.
Der zweite im Bunde der Flickr-Fotoverwalter ist Reflections. Dieses Programm ist erst seit kurzem im Store zu finden und hat noch nicht alle Funktionen, die Mobile Fotos zu bieten hat. Dafür werden die Funktionen, die mit Mobile Fotos identisch sind, häufig noch eine Spur ansprechender dargestellt. Da es sich bisher nur um Version 1.0 handelt, ist davon auszugehen, dass kommende Updates den Funktionsumfang noch erweitern werden.
Die 2,99 € sind auf jeden Fall gut angelegt. Momentan mag Reflections noch ein wenig das Nachsehen gegenüber Mobile Fotos haben, aber es ist nur noch eine Frage der Zeit bis beide absolut ebenbürtig sein werden. Und dann entscheidet allein die Oberfläche.
Und bevor die Fragen aufkommen: Der excomedia Flickr-Photostream befindet sich hier.
Zum Abschluss möchte ich noch zwei simple, traditionelle Spiele empfehlen, die gerade durch ihre einfache Art und ihr schickes Design bestechen. Zum einen wäre das Switzerland by Memento. Es handelt sich dabei um ein Memory-Spiel. Allerdings nicht einfach irgendeines. Die Karten stellen Schweizer Motive dar - Kuckucksuhren, Käse, Alphornbläser usw. Alles in Rot und weiß gehalten. Gespielt wird auf einer schicken Holzunterfläche.
Für 0,79 € gibt es den traditionellen Spielspaß in einem wunderhübschen modernen Look.
Das zweite traditionelle Spiel und damit das letzte Programm, das ich heute empfehlen möchte, ist Tactile. Hier geht es darum, aus einem Bild, dass in 15 Teile zerlegt und verschoben wurde, wieder ein Ganzes zu machen. Allerdings lässt sich immer nur eines der Teile bewegen. Was Tactile ganz besonders von den anderen Programmen dieser Art im App Store abhebt, ist das sehr gelungenes Grunddesign und die Tatsache, dass man eigene Bilder aus der iPhone-Bibliothek nutzen kann.
Dafür kann man gern mal 1,59 € ausgeben. Denn was nützt das tollste Spiel, wenn man es nicht spielt, weil einem die Grafik nach kurzer Zeit zum Halse raushängt?
Damit schließe ich für heute meinen Überblick über die schönsten Programme. Würde mich freuen, wenn durch diesen Beitrag vielleicht der ein oder andere auch Freude an den Tools findet. Verdient haben es alle, gekauft zu werden!
Den Anfang mach wie beim letzten Mal ein Programm, dass es sich zur Aufgabe macht, RSS-Feeds wunderbar aufzubereiten. Diesmal jedoch wird ein Google Reader Account vorausgesetzt. Dies hat den Vorteil, dass sich mit verschiedenen Programmen der Lesestatus von Feeds synchronisieren lässt. Byline heißt das gute Stück Software, was zum Einen mit einem unglaublich augenfreundlichen Layout daher kommt, zum Andern (fast) alle Funktionen von Google Reader unterstützt, ohne dabei überfrachtet zu sein. Ein weiterer Vorteil gegenüber der rein webbasierten mobilen Oberfläche von Google Reader besteht darin, dass man Artikel auch offline verfügbar machen kann. So lassen sich die Artikel am Morgen synchronisieren und dann im Laufe des Tages auch dann lesen, wenn kein Internet genutzt werden soll.Ganz kostenfrei ist Byline nicht. 3,99 € kostet das Programm. Ich habe zunächst lange gezögert, für einen Aufsatz zum Google Reader soviel Geld auszugeben, aber am Ende muss ich sagen, möchte ich es nicht mehr missen. Der Entwickler steckt viel Mühe und Liebe zum Detail in das Programm und darf dafür auch gern angemessen bezahlt werden.
Auf zum nächsten Produktiven Schmuckstück, das schon vorher Bestandteil meiner Bloggerei war: Things Touch. Wer viele Aufgaben zu erledigen hat, gerne Listen schreibt oder schnell mal etwas vergisst, ist hiermit gut beraten. Things Touch ist ein GTD-App der oberen Klasse. Es lassen sich Projekte erstellen, zu denen einzelne Aufgaben zugewiesen werden können. Termine lassen sich setzen, bis zu denen bestimmte Aufgaben erledigt sein müssen, Notizen und Ideen lassen sich speichern. Und mit der ebenfalls erhältlichen Desktop-Variante Things für den Mac lassen sich sämtliche Aufgaben problemlos auch mit dem Mac synchronisieren.Mit 7,99 € hat das Programm zwar einen stattlichen Preis (im Vergleich zu den typischen App Store Preisen), aber die Zeit, die es einem sparen kann, gleicht das am Ende locker wieder aus. Hier auch eine absolute Kaufempfehlung für Aufgabenverwaltungsjunkies wie mich.
Wo wir schon beim Verwalten und Listen schreiben sind: Owed ist für alle, die gern mal etwas verborgen und dann den Überblick verlieren, wer was wie lange hat, das Programm. Ebenso lässt sich notieren, wenn man selber etwas geliehen hat. Soll ja Menschen geben, die vergessen, dass ihnen etwas nicht gehört. Mit Owed vergisst man nicht mehr, die Sachen zurück zu geben bzw. wieder einzufordern. Das Ganze ist mit einer ähnlich aufgeräumten Oberfläche wie auch Things Touch versehen, so dass die gesamte Verwaltung auf einfachste Weise vonstatten geht.1,59 € kostet Owed, aber es kann ungleich mehr Geld sparen, wenn man nicht gekaufte und dann verliehene Sachen erneut erstehen muss.
Und gleich noch einmal Überblick behalten. Diesmal über Paketlieferungen: Delivery Status Touch macht die Paketverfolgung zur Freude. In der einfach gehaltenen Eingabemaske gibt man die Trackingnummer eines der zahlreich unterstützten Paketversender ein und hat dann optisch ansprechend den Überblick, wo sich die Lieferung(en) aktuell aufhalten. Wer viel versendet hat die Möglichkeit, zu sehen, ob das Paket schon ankam, wer viel bestellt, kann hier wunderbar sehen, ob es sich lohnt, zu Hause zu warten.Auch hier werden 1,59 € fällig, dafür muss man nicht mehr zig Seiten ansurfen, um zu wissen, wo DHL und Co. gerade mit den Goldbarren rumkurven.
Bleiben wir noch ein letztes Mal im produktiveren Bereich: Mobile Translator ist die Möglichkeit, schnell mal ein Wort, eine Phrase, einen ganzen Satz oder gleich einen ganzen Text von einer Sprache in eine andere übersetzen zu lassen. Die Liste der unterstützten Sprachen ist unglaublich lang, so dass für fast jeden etwas dabei sein sollte. Wodurch sich Mobile Translator aber besonders auszeichnet, ist die Bedienoberflache. Ähnlich wie in der SMS App des iPhones erscheint der eingegebene Text in einer Sprechblase auf und der übersetzte Text erscheint ebenso wie eine Antwort in Form dieser Baloons. Die Übersetzungen sind natürlich nicht immer 100% akkurat, aber in den meisten Fällen durchaus brauchbar.Für 3,99 € gibt es die sprachliche Gedankenstütze mit Eyecandy im App Store.
Bleiben wir gleich bei SMS-App Ansicht. Wir verlassen wirklich produktive Gefilde und tauchen ein ins Social Networking. In letzter Zeit habe ich mich sehr mit Twitter angefreundet. Um nun dauernd auf dem Laufenden zu bleiben, was los ist, nutze ich mit wachsender Begesiterung Tweetie. Wie erwähnt ist die Ansicht der Tweets eher chatartig, so ist das Ganze meiner Meinung nach aber auch deutlich besser zu überschauen als in der normalen Tabellenform. Dazu kommt die Unterstützung mehrerer Twitteraccounts sowie eine Umkreissuche. Nachdem ich einige andere Twitter-Apps aus dem Store probiert habe, bin ich der Meinung, dass Tweetie definitiv das beste Programm ist.Für 2,39 € gibt es Tweetie im Store und ja, ich wiederhole mich, aber jeden Cent wert! Gratis obendrauf gibt es mich bei Twitter: @excomedia
Erst seit kurzem treibe ich mich nun auch bei Flickr rum. Aber schon jetzt möchte ich einige Tools nicht mehr missen. Auf dem iPhone gibt es zwei Programme, die sehr nah beieinander sind, so dass es schwierig ist, hier einen wahren Sieger zu ermitteln, daher stelle ich beide kurz vor. Das erste Programm ist Mobile Fotos. Es unterstützt so ziemlich alle Funktionen, die die Flickr-API hergibt. Bilder als Favoriten markieren, Bilder hochladen, Bilder in Sets laden, Bilder kommentieren, Bilder finden. Vom Umfang her ist es momentan wohl das Programm fürs iPhone, das einfach am meisten kann.2,39 € kostet es und ist für Flickr-Addicts, die die vollen Funktionen haben wollen.
Der zweite im Bunde der Flickr-Fotoverwalter ist Reflections. Dieses Programm ist erst seit kurzem im Store zu finden und hat noch nicht alle Funktionen, die Mobile Fotos zu bieten hat. Dafür werden die Funktionen, die mit Mobile Fotos identisch sind, häufig noch eine Spur ansprechender dargestellt. Da es sich bisher nur um Version 1.0 handelt, ist davon auszugehen, dass kommende Updates den Funktionsumfang noch erweitern werden.Die 2,99 € sind auf jeden Fall gut angelegt. Momentan mag Reflections noch ein wenig das Nachsehen gegenüber Mobile Fotos haben, aber es ist nur noch eine Frage der Zeit bis beide absolut ebenbürtig sein werden. Und dann entscheidet allein die Oberfläche.
Und bevor die Fragen aufkommen: Der excomedia Flickr-Photostream befindet sich hier.
Zum Abschluss möchte ich noch zwei simple, traditionelle Spiele empfehlen, die gerade durch ihre einfache Art und ihr schickes Design bestechen. Zum einen wäre das Switzerland by Memento. Es handelt sich dabei um ein Memory-Spiel. Allerdings nicht einfach irgendeines. Die Karten stellen Schweizer Motive dar - Kuckucksuhren, Käse, Alphornbläser usw. Alles in Rot und weiß gehalten. Gespielt wird auf einer schicken Holzunterfläche.Für 0,79 € gibt es den traditionellen Spielspaß in einem wunderhübschen modernen Look.
Das zweite traditionelle Spiel und damit das letzte Programm, das ich heute empfehlen möchte, ist Tactile. Hier geht es darum, aus einem Bild, dass in 15 Teile zerlegt und verschoben wurde, wieder ein Ganzes zu machen. Allerdings lässt sich immer nur eines der Teile bewegen. Was Tactile ganz besonders von den anderen Programmen dieser Art im App Store abhebt, ist das sehr gelungenes Grunddesign und die Tatsache, dass man eigene Bilder aus der iPhone-Bibliothek nutzen kann.Dafür kann man gern mal 1,59 € ausgeben. Denn was nützt das tollste Spiel, wenn man es nicht spielt, weil einem die Grafik nach kurzer Zeit zum Halse raushängt?
Damit schließe ich für heute meinen Überblick über die schönsten Programme. Würde mich freuen, wenn durch diesen Beitrag vielleicht der ein oder andere auch Freude an den Tools findet. Verdient haben es alle, gekauft zu werden!
100 Tage danach: Was gibt es neues im App Store?
100 Tage danach: Was gibt es neues im App Store?
03.02.2009 00:45
zuletzt aktualisiert: 03.02.2009 01:05
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