Unser Blog
Schon knapp zwei Wochen bin ich nun im Besitz des iPhones. War die erste Woche noch eine Art Spielwoche, um rauszubekommen, was man mit dem Gerät nicht alles machen kann und was es für tolle Software im Appstore gibt, so standen die vergangenen Tage deutlich im Zeichen des Alltagstests.
Am Mittwoch ging es ziemlich spontan nach Thüringen, wo ich ein paar Tage bei meiner Familie verbrachte. Am Abend ging vor Ort das Internet noch ohne Probleme. Am Donnerstag jedoch, war alles tot. Offenbar ein Hardwaredefekt. Also durfte das iPhone erstmalig seine Webfähigkeiten unter realen Bedingungen unter Beweis stellen. Allerdings gab es dabei eine entscheidende Schwierigkeit: UMTS gibt es in Ilmenau noch nicht. Ich war also auf GPRS angewiesen.
In gewisser Weise erinnerte mich die Geschwindigkeit nun wieder an die guten alten Modemzeiten. Mails abrufen dauerte schon recht lange, war aber durchaus verträglich und dank IMAP wurde alles schön synchron gehalten. RSS-Feeds, nach denen ich fast süchtig bin, stellten auch keinerlei Problem dar. Dank geringer Datenmengen machte sich die niedrige Downloadgeschwindigkeit kaum negativ bemerkbar.
Absolut brauchbar waren auch IM-Programme wie Palringo oder AIM, so dass ich auch ohne Internet gut in Kontakt mit meinen Freunden bleiben konnte. Einzig das Aufrufen von Webseiten im mobilen Safari gestaltete sich zu einer Geduldsprobe. Besser als nichts, aber mit GPRS ist surfen im WWW alles andere als spaßig.
Für die Fahrt nach und von Thüringen tat das iPhone wunderbare Dienste als Jukebox - die iPod-Funktion ist derartig klasse, da kommt einem der "alte" iPod nano aus der ersten Generation vor wie ein Kinderspielzeug. Eines, dass ich allerdings nach wie vor absolut liebe.
Da nun im Grunde die gesammelte Verwandtschaft einen Blick und im Anschluss auch die ganze Hand auf das iPhone werfen musste, war die Akkukapazität nicht gerade lang. Knappe zwei Tage ohne Ladung waren zu erreichen, allerdings mit viel Telefoniererei und noch mehr Spielspaß. Schau mal hier, guck mal da, probier mal das - logisch, dass da der Akku irgendwann schlapp macht.
Unterwegs spielte ich kurz mit der GPS-Funktion. Unsere Position wurde bestens bestimmt als wir auf der Autobahn unterwegs waren. Da aber zu dem Zeitpunkt kein UMTS verfügbar war, wurden die Kartenteile oft mit großer Verzögerung nachgeladen, was zur Folge hatte, dass der aktuelle Standpunkt gelegentlich quasi im Nirgendwo war. Blauer Punkt auf grauer Fläche. Seis drum.
Mit dem iPhone habe ich nun noch mehr den Drang, mein Adressbuch zu pflegen. Jeder Kontakt hat sein Bild, der Geburtstag ist eingetragen usw. Dabei kommt es natürlich vor, dass verschiedene Kontakte die gleichen Nummern haben. Oma und Opa haben nun mal keine getrennten Festnetznummern. Wird man nun von solch einer Nummer angerufen, ist es bei den meisten Telefonen so, dass der Name des Kontaktes angezeigt, der zuerst in der Liste erscheint. Anders beim iPhone: Hier scheint als Anruferkennung (als Beispiel) Oma oder Opa statt nur Oma oder nur Opa. Eine kleine Spielerei, die ich verdammt praktisch finde.
Nach den letzten Tagen und Wochen mit meinem Spielzeug muss ich sagen, dass ich das iPhone nicht mehr missen möchte. Ein genialeres Telefon gibt es derzeit definitiv nicht und ich bereue es absolut nicht, viel Geld bei den Tschechen gelassen zu haben. Zudem bin ich gespannt, ob es am Dienstag tatsächlich, wie gemunkelt wird, weitere überraschende Neuerungen in der iPhone-Firmware geben wird.
In einem der nächsten Beiträge werde ich mich einigen Programmen aus dem Appstore zuwenden, die ich innerhalb kurzer Zeit zu schätzen gelernt habe. Und auch in Sachen Desktopprogramme wird es sicher bald mal einen Post geben, in dem ich mich mit unverzichtbarer Software beschäftige.
Bis dahin spiele ich weiter an meinem Minirechner für die Hosentasche und freu mich jeden Tag aufs Neue!
Am Mittwoch ging es ziemlich spontan nach Thüringen, wo ich ein paar Tage bei meiner Familie verbrachte. Am Abend ging vor Ort das Internet noch ohne Probleme. Am Donnerstag jedoch, war alles tot. Offenbar ein Hardwaredefekt. Also durfte das iPhone erstmalig seine Webfähigkeiten unter realen Bedingungen unter Beweis stellen. Allerdings gab es dabei eine entscheidende Schwierigkeit: UMTS gibt es in Ilmenau noch nicht. Ich war also auf GPRS angewiesen.
In gewisser Weise erinnerte mich die Geschwindigkeit nun wieder an die guten alten Modemzeiten. Mails abrufen dauerte schon recht lange, war aber durchaus verträglich und dank IMAP wurde alles schön synchron gehalten. RSS-Feeds, nach denen ich fast süchtig bin, stellten auch keinerlei Problem dar. Dank geringer Datenmengen machte sich die niedrige Downloadgeschwindigkeit kaum negativ bemerkbar.
Absolut brauchbar waren auch IM-Programme wie Palringo oder AIM, so dass ich auch ohne Internet gut in Kontakt mit meinen Freunden bleiben konnte. Einzig das Aufrufen von Webseiten im mobilen Safari gestaltete sich zu einer Geduldsprobe. Besser als nichts, aber mit GPRS ist surfen im WWW alles andere als spaßig.
Für die Fahrt nach und von Thüringen tat das iPhone wunderbare Dienste als Jukebox - die iPod-Funktion ist derartig klasse, da kommt einem der "alte" iPod nano aus der ersten Generation vor wie ein Kinderspielzeug. Eines, dass ich allerdings nach wie vor absolut liebe.
Da nun im Grunde die gesammelte Verwandtschaft einen Blick und im Anschluss auch die ganze Hand auf das iPhone werfen musste, war die Akkukapazität nicht gerade lang. Knappe zwei Tage ohne Ladung waren zu erreichen, allerdings mit viel Telefoniererei und noch mehr Spielspaß. Schau mal hier, guck mal da, probier mal das - logisch, dass da der Akku irgendwann schlapp macht.
Unterwegs spielte ich kurz mit der GPS-Funktion. Unsere Position wurde bestens bestimmt als wir auf der Autobahn unterwegs waren. Da aber zu dem Zeitpunkt kein UMTS verfügbar war, wurden die Kartenteile oft mit großer Verzögerung nachgeladen, was zur Folge hatte, dass der aktuelle Standpunkt gelegentlich quasi im Nirgendwo war. Blauer Punkt auf grauer Fläche. Seis drum.
Mit dem iPhone habe ich nun noch mehr den Drang, mein Adressbuch zu pflegen. Jeder Kontakt hat sein Bild, der Geburtstag ist eingetragen usw. Dabei kommt es natürlich vor, dass verschiedene Kontakte die gleichen Nummern haben. Oma und Opa haben nun mal keine getrennten Festnetznummern. Wird man nun von solch einer Nummer angerufen, ist es bei den meisten Telefonen so, dass der Name des Kontaktes angezeigt, der zuerst in der Liste erscheint. Anders beim iPhone: Hier scheint als Anruferkennung (als Beispiel) Oma oder Opa statt nur Oma oder nur Opa. Eine kleine Spielerei, die ich verdammt praktisch finde.
Nach den letzten Tagen und Wochen mit meinem Spielzeug muss ich sagen, dass ich das iPhone nicht mehr missen möchte. Ein genialeres Telefon gibt es derzeit definitiv nicht und ich bereue es absolut nicht, viel Geld bei den Tschechen gelassen zu haben. Zudem bin ich gespannt, ob es am Dienstag tatsächlich, wie gemunkelt wird, weitere überraschende Neuerungen in der iPhone-Firmware geben wird.
In einem der nächsten Beiträge werde ich mich einigen Programmen aus dem Appstore zuwenden, die ich innerhalb kurzer Zeit zu schätzen gelernt habe. Und auch in Sachen Desktopprogramme wird es sicher bald mal einen Post geben, in dem ich mich mit unverzichtbarer Software beschäftige.
Bis dahin spiele ich weiter an meinem Minirechner für die Hosentasche und freu mich jeden Tag aufs Neue!
Das iPhone im Praxistest
Das iPhone im Praxistest
07.09.2008 18:46
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Die GPRS funktion hast du angesprochen. Lässt sich das iphone nun wie ein normales Navi benutzen? Falls ja, kostet das extra?
Im Feed kann ich leider nicht auf die einzelnen Beiträge klicken, dass wär mal noch so ne schicke Neuerung fürS Blog
;)
2008
10:32
Was das Feedbeitragklicken angeht: Das ist mir schleierhaft. Jeder Artikel hat seinen Link und lässt sich in allen getesteten Readern problemlos aufrufen. Vielleicht hat dein Reader Schwierigkeiten mit dem ATOM-Standard. Ich werd einfach mal noch einen zweiten Feed erstellen, der nach dem RSS-Standard funktioniert. Hoffentlich gibt es dann keine Probleme mehr.
2008
10:48
bei mir ist es der google reader, indem es net funktioniert. nach wie vor nicht, was merkwürdig ist, so etwas gibts nämlich sonst nie, in keinem der zich anderen feeds die ich aboniert habe.
und jetzt wo ichs gerade sehe, die kommentare wandern ja nach oben. also neuester kommentar oben und der rest unten. absicht?
ist vielleicht ein sehr subjektiver eindruck, aber thematisch find ich es persönlich angenehmer wenn man direkt unter dem artikel den ersten kommentar findet und man dann chronologisch nach unten wandert. es liest sich einfach besser, finde ich.
so, und einmal schimpfen noch ^^
beim abschicken eines kommentars bekomme ich stets erstmal die meldung "fehlerhafte eingabe", obwohl alle felder ordentlich ausgefüllt sind.
2008
09:03
2008
09:04