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Eigentlich wollte ich dieses Review schon lange verfassen. Allerdings habe ich viel Zeit damit verbracht, mal gehörig auf meiner Festplatte aufzuräumen. Ging so wunderbar, dass ich nun doch endlich mal etwas über DaisyDisk schreiben muss.
DaisyDisk ist eines dieser Programme, die man eher selten braucht. Es zeigt einem an, wo auf der Festplatte Dateien viel Platz wegnehmen. Das ist der einzige Zweck. Klingt erstmal nicht sonderlich spektakulär, kann aber enorm nützlich sein. Ich zum Beispiel habe über 100GB mehr freien Speicherplatz zur Verfügung, nachdem ich in allen möglichen Ordnern und Unterordnern endlich mal wieder Ordnung gemacht habe. Schon allein dafür wäre mir das Programm $20 wert.
Was bei DaisyDisk jedoch dazu kommt, ist eine sehr hübsch gestaltete Oberfläche, ein schlanker und somit schneller Unterbau und Entwickler, die enorm cool drauf sind, aber dazu später. Werfen wir einen ersten Blick auf DaisyDisk.
Beim Start des Programms wird einem eine Liste aller Verfügbaren Laufwerke und dem darauf verfügbaren bzw. genutzten Speicher angezeigt. Ein kleiner Balken deutet auch farblich an, wie voll eine Platte ist. Bei mir ist alles im grünen Bereich. ;)
Ein Klick auf Scan macht genau, was man erwartet. Die Festplatte wird analysiert. Dies kann schon mal ein wenig dauern, abhängig von der Größe der Festplatte und den darauf befindlichen Dateien, geht aber im Großen und Ganzen erfreulich fix.
Ist die Festplatte durchleuchtet, zeigt einem DaisyDisk die Belegung der Platte in einer schönen Blumenform an. Daher auch der Name DaisyDisk (Daisy = Gänseblümchen).
Die zu sehenden Kästchen sind eingeteilt nach Ordnern und je größer der Ordner ist, desto größer ist auch der farbige Kasten. Fährt man mit der Maus über einen dieser farbigen Kästen, wird einem direkt der größte Speicherplatzfresser im entsprechenden Ordner in der rechten Spalte angezeigt. Man kann hier auch direkt auf die Dateien per Quicklook zugreifen bzw. mittels eine Rechtsklicks die Datei im Finder anzeigen lassen.
Soweit so gut. Das ist der aktuelle Stand des Programms. Aber, und da kommen wir an die Stelle mit den coolen Entwicklern, es kommt noch mehr, so wurde mir versprochen.
Zunächst einmal soll DaisyDisk immer so schlank bleiben, wie es bisher ist. Es soll nicht aufgeblasen werden und irgendwann so unüberschaubar sein, dass man es nicht mehr nutzen mag. Außerdem, so meinen die Entwickler, ist DaisyDisk kein Programm, was man endlos weiterentwickeln kann. Daher wird es aller Voraussicht nach nie einen 2.x-Entwicklungsstrang geben. Wahrscheinlicher ist ein Ende der Entwicklung bei 1.5 bis 1.7. Das hat den Vorteil, dass eine Lizenz für DaisyDisk quasi ein Leben lang gilt. Einmal gekauft, immer Freude daran.
Für die demnächst erscheinende Version 1.2 ist geplant, die Festplatte auch als Super-User scannen zu können und somit auch zugriff auf andere User-Ordner zu haben. Ebenso hat man sich breitschlagen lassen, das Fenster in der Größe verändern zu können, was bislang nicht geht, meiner Meinung nach aber auch nicht nötig wäre.
In einer späteren Version soll es dann zudem möglich sein, direkt aus DaisyDisk heraus Dateien zu löschen, ohne extra in den Finder wechseln zu müssen. Allerdings müssen hier noch einige Sicherheitsaspekte bedacht werden und von der Bedienung her ein guter Ansatz gefunden werden, da man nicht einfach nur einen Dialog im Stile von "Löschen? Ja/Nein" haben möchte.
Sobald diese Funktionen implementiert sind, wird man schauen, welche Userwünsche anstehen und genau abwägen, was eventuell in DaisyDisk eingebunden werden könnte und was nicht.
Bislang war es eigentlich nicht geplant, DaisyDisk mehrsprachig anzubieten, allerdings gab es viele Freiwillige, die einfach anfingen, die Oberfläche für ihre Sprache anzupassen. So gibt es derzeit schon Fassungen für Deutsch, Niederländisch und Russisch, die demnächst dann auch ihren Weg in eine offizielle Version finden werden. Zudem suchen die Jungs von DaisyDisk nun weitere Freiwillige, die ihr Programm in andere Sprachen übersetzen. Am dringendsten suchen sie Leute für Japanisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch, gern aber auch andere.
Eine Sache, die bereits eingebaut ist, aber nicht so offensichtlich noch als Abschluss der Betrachtung: Man kann jeden beliebigen Ordern scannen, indem man ihn einfach per Drag and Drop auf das DaisyDisk-Fenster zieht. Mit dem bekannten Ripple-Effekt aus Dashboard beginnt DaisyDisk dann seine Arbeit.
Was ist jetzt aber so cool an den Entwicklern? Sie entwickeln halt weiter, mag man sagen. Richtig! Aber im Gegensatz zu vielen Anderen, die sich ein endloses Katz-und-Maus-Spiel mit Hackern liefern, haben sich die Jungs von DaisyDisk etwas anderes ausgedacht. Normalerweise zahlt man für DaisyDisk $19,95, gibt man jedoch einen bestimmten Code ein, den sie in Foren, die sich mit dem illegalen beschaffen und verbreiten von Software und -lizenzen beschäftigen, verbreiten, spart man $10 und bekommt eine legale, voll funktionsfähige Lizenz. So haben beide Seite etwas davon. Wo, wie, was? Verrate ich nicht. Aber angenommen wird es wohl recht gut.
Trotzdem muss ich sagen, man sollte lieber den normalen Betrag berappen, damit die Software auch tatsächliche weiterentwickelt werden kann. Wer es nun haben möchte, ohne zu bezahlen, der hat hier jedoch noch eine andere Möglichkeit.
Gewinnt bis 3. Mai eine von fünf Lizenzen für DaisyDisk!
Schreibt dazu einfach in den Kommentaren, dass ihr gewinnen wollt, wobei ihr darauf achten müsst, eine gültige Email-Adresse anzugeben. An diese wird die Lizenz im Falle eines Gewinns nämlich geschickt.
Oder ihr folgt mir bei Twitter @excomedia und schreibt folgenden Text:
Review: DaisyDisk für Mac OS X - Blog - EXCO|MEDIA: http://is.gd/tR2J Gewinnt eine von fünf Lizenzen! (via @excomedia)
Aus Allen, die Teilnehmen, werden per Zufall fünf Gewinner bestimmt!
Zusammenfassung:
Name: DaisyDisk [Homepage-Link]
Preis: $19,95
Pros: Schöne Oberfläche, schneller Unterbau
Cons: Löschen von Dateien (noch) nicht aus dem Programm heraus möglich
Zielgruppe: Menschen, die viel Speichern und es dann auf der Platte vergessen
Bewertung: ***** (5/5)
DaisyDisk ist eines dieser Programme, die man eher selten braucht. Es zeigt einem an, wo auf der Festplatte Dateien viel Platz wegnehmen. Das ist der einzige Zweck. Klingt erstmal nicht sonderlich spektakulär, kann aber enorm nützlich sein. Ich zum Beispiel habe über 100GB mehr freien Speicherplatz zur Verfügung, nachdem ich in allen möglichen Ordnern und Unterordnern endlich mal wieder Ordnung gemacht habe. Schon allein dafür wäre mir das Programm $20 wert.
Was bei DaisyDisk jedoch dazu kommt, ist eine sehr hübsch gestaltete Oberfläche, ein schlanker und somit schneller Unterbau und Entwickler, die enorm cool drauf sind, aber dazu später. Werfen wir einen ersten Blick auf DaisyDisk.
Beim Start des Programms wird einem eine Liste aller Verfügbaren Laufwerke und dem darauf verfügbaren bzw. genutzten Speicher angezeigt. Ein kleiner Balken deutet auch farblich an, wie voll eine Platte ist. Bei mir ist alles im grünen Bereich. ;)
Ein Klick auf Scan macht genau, was man erwartet. Die Festplatte wird analysiert. Dies kann schon mal ein wenig dauern, abhängig von der Größe der Festplatte und den darauf befindlichen Dateien, geht aber im Großen und Ganzen erfreulich fix.
Ist die Festplatte durchleuchtet, zeigt einem DaisyDisk die Belegung der Platte in einer schönen Blumenform an. Daher auch der Name DaisyDisk (Daisy = Gänseblümchen).
Die zu sehenden Kästchen sind eingeteilt nach Ordnern und je größer der Ordner ist, desto größer ist auch der farbige Kasten. Fährt man mit der Maus über einen dieser farbigen Kästen, wird einem direkt der größte Speicherplatzfresser im entsprechenden Ordner in der rechten Spalte angezeigt. Man kann hier auch direkt auf die Dateien per Quicklook zugreifen bzw. mittels eine Rechtsklicks die Datei im Finder anzeigen lassen.
Soweit so gut. Das ist der aktuelle Stand des Programms. Aber, und da kommen wir an die Stelle mit den coolen Entwicklern, es kommt noch mehr, so wurde mir versprochen.
Zunächst einmal soll DaisyDisk immer so schlank bleiben, wie es bisher ist. Es soll nicht aufgeblasen werden und irgendwann so unüberschaubar sein, dass man es nicht mehr nutzen mag. Außerdem, so meinen die Entwickler, ist DaisyDisk kein Programm, was man endlos weiterentwickeln kann. Daher wird es aller Voraussicht nach nie einen 2.x-Entwicklungsstrang geben. Wahrscheinlicher ist ein Ende der Entwicklung bei 1.5 bis 1.7. Das hat den Vorteil, dass eine Lizenz für DaisyDisk quasi ein Leben lang gilt. Einmal gekauft, immer Freude daran.
Für die demnächst erscheinende Version 1.2 ist geplant, die Festplatte auch als Super-User scannen zu können und somit auch zugriff auf andere User-Ordner zu haben. Ebenso hat man sich breitschlagen lassen, das Fenster in der Größe verändern zu können, was bislang nicht geht, meiner Meinung nach aber auch nicht nötig wäre.
In einer späteren Version soll es dann zudem möglich sein, direkt aus DaisyDisk heraus Dateien zu löschen, ohne extra in den Finder wechseln zu müssen. Allerdings müssen hier noch einige Sicherheitsaspekte bedacht werden und von der Bedienung her ein guter Ansatz gefunden werden, da man nicht einfach nur einen Dialog im Stile von "Löschen? Ja/Nein" haben möchte.
Sobald diese Funktionen implementiert sind, wird man schauen, welche Userwünsche anstehen und genau abwägen, was eventuell in DaisyDisk eingebunden werden könnte und was nicht.
Bislang war es eigentlich nicht geplant, DaisyDisk mehrsprachig anzubieten, allerdings gab es viele Freiwillige, die einfach anfingen, die Oberfläche für ihre Sprache anzupassen. So gibt es derzeit schon Fassungen für Deutsch, Niederländisch und Russisch, die demnächst dann auch ihren Weg in eine offizielle Version finden werden. Zudem suchen die Jungs von DaisyDisk nun weitere Freiwillige, die ihr Programm in andere Sprachen übersetzen. Am dringendsten suchen sie Leute für Japanisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch, gern aber auch andere.
Eine Sache, die bereits eingebaut ist, aber nicht so offensichtlich noch als Abschluss der Betrachtung: Man kann jeden beliebigen Ordern scannen, indem man ihn einfach per Drag and Drop auf das DaisyDisk-Fenster zieht. Mit dem bekannten Ripple-Effekt aus Dashboard beginnt DaisyDisk dann seine Arbeit.
Was ist jetzt aber so cool an den Entwicklern? Sie entwickeln halt weiter, mag man sagen. Richtig! Aber im Gegensatz zu vielen Anderen, die sich ein endloses Katz-und-Maus-Spiel mit Hackern liefern, haben sich die Jungs von DaisyDisk etwas anderes ausgedacht. Normalerweise zahlt man für DaisyDisk $19,95, gibt man jedoch einen bestimmten Code ein, den sie in Foren, die sich mit dem illegalen beschaffen und verbreiten von Software und -lizenzen beschäftigen, verbreiten, spart man $10 und bekommt eine legale, voll funktionsfähige Lizenz. So haben beide Seite etwas davon. Wo, wie, was? Verrate ich nicht. Aber angenommen wird es wohl recht gut.
Trotzdem muss ich sagen, man sollte lieber den normalen Betrag berappen, damit die Software auch tatsächliche weiterentwickelt werden kann. Wer es nun haben möchte, ohne zu bezahlen, der hat hier jedoch noch eine andere Möglichkeit.
Gewinnt bis 3. Mai eine von fünf Lizenzen für DaisyDisk!
Schreibt dazu einfach in den Kommentaren, dass ihr gewinnen wollt, wobei ihr darauf achten müsst, eine gültige Email-Adresse anzugeben. An diese wird die Lizenz im Falle eines Gewinns nämlich geschickt.
Oder ihr folgt mir bei Twitter @excomedia und schreibt folgenden Text:
Review: DaisyDisk für Mac OS X - Blog - EXCO|MEDIA: http://is.gd/tR2J Gewinnt eine von fünf Lizenzen! (via @excomedia)
Aus Allen, die Teilnehmen, werden per Zufall fünf Gewinner bestimmt!
Zusammenfassung:
Name: DaisyDisk [Homepage-Link]
Preis: $19,95
Pros: Schöne Oberfläche, schneller Unterbau
Cons: Löschen von Dateien (noch) nicht aus dem Programm heraus möglich
Zielgruppe: Menschen, die viel Speichern und es dann auf der Platte vergessen
Bewertung: ***** (5/5)
Review: DaisyDisk für Mac OS X
Review: DaisyDisk für Mac OS X
22.04.2009 13:23
zuletzt aktualisiert: 27.04.2009 20:08



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Gewinnen! Ich will auch allen Seiten des Glückswürfels stehen!
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16:08
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11:50
das waere eine riesen erleichterung bei der suche nach den dingen die die platte zumuellen... manuelle suche ist ziemlich muehsam und nervig...
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12:56
Ich bin gespannt, hehe
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14:07
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14:07
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12:38
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12:11
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17:36
Aus den Kommentaren:
Trotzendorff
cbgreenwood
Cedric Kastner
Bei Twitter:
@marcuswinkler
@masterdot
Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit DaisyDisk!
2009
22:51