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Unglaublich, was schöne Programme für einen Effekt haben können. Ich hab mich doch glatt bei Twitter angemeldet, um Twinkle und Tweetie fürs iPhone zu testen. Und jetzt? Ich weiß auch nicht so recht.
Zunächst einmal ist zu sagen, dass beide Programme toll sind. Auf dem Mac selbst macht Twitteriffic einen echt guten Eindruck. Aber dann? Mir will sich einfach der Sinn dieses Dienstes nicht erschließen. Man wirft unglaubliche Belanglosigkeiten in der Länge einer SMS ins WWW und hofft, dass andere es lesen und einem dann auf Schritt und Tritt oder besser Tweet und Twitt folgen.
Was aber ist der Punkt des Ganzen? Reine Selbstdarstellung? Wirklicher informativer Mehrwert? Sonstige Vorteile gegenüber IM und E-Mail? Ich tippe ja in erster Linie auf die Selbstdarstellung. In einem Moment unglaublicher Langeweile oder Darstellungswut teilt man der Welt mit, dass man eigentlich gerade nichts macht. Oder dass man gerade fernsieht. Ein neuer Pulli, neue Schuhe, der erste Schnee auf dem Fensterbrett? All sowas.
Im Grunde ist es also ein Microbloggingsystem. Im Gegensatz zu Blogs jedoch ist hier das Verfolgen von Kommentaren bisweilen schwierig bis unmöglich. Wer es auch mal probieren mag, soll sich daran versuchen und mir mitteilen, wo der wahre Nutzen liegt. Vielleicht werd ich auch noch davon so begeistert sein, wie all die Menschen, die Tag für Tag zahllose Mininachrichten in die Weite posten.
Allerdings denke ich eher, dass der Großteil der Leserschaft wohl eher auch seine Zweifel am Sinn und Nutzen dieser Plattform haben dürfte. Oder sollte ich mich derartig täuschen, einfach nur alt werden und weise mit dem Kopf schütteln, während ich vor mich hinmurmel: "Diese Jugend von heute. Ich versteh das nicht. Sowas gabs bei uns damals nicht!"
In diesem Sinne, frohes Twittern und "followen" @excomedia.
Nachtrag vom 17.12.2008
Mittlerweile hab ich Twitter wieder aus dem täglichen Trott gestrichen. Stört mehr, als dass es nützt.
Nachtrag vom 15.01.2008
Verdammt, nun bin ich doch ein Twitterer. Ich hätte rechtzeitig aufhören müssen. Hat schon was für sich.
Zunächst einmal ist zu sagen, dass beide Programme toll sind. Auf dem Mac selbst macht Twitteriffic einen echt guten Eindruck. Aber dann? Mir will sich einfach der Sinn dieses Dienstes nicht erschließen. Man wirft unglaubliche Belanglosigkeiten in der Länge einer SMS ins WWW und hofft, dass andere es lesen und einem dann auf Schritt und Tritt oder besser Tweet und Twitt folgen.
Was aber ist der Punkt des Ganzen? Reine Selbstdarstellung? Wirklicher informativer Mehrwert? Sonstige Vorteile gegenüber IM und E-Mail? Ich tippe ja in erster Linie auf die Selbstdarstellung. In einem Moment unglaublicher Langeweile oder Darstellungswut teilt man der Welt mit, dass man eigentlich gerade nichts macht. Oder dass man gerade fernsieht. Ein neuer Pulli, neue Schuhe, der erste Schnee auf dem Fensterbrett? All sowas.
Im Grunde ist es also ein Microbloggingsystem. Im Gegensatz zu Blogs jedoch ist hier das Verfolgen von Kommentaren bisweilen schwierig bis unmöglich. Wer es auch mal probieren mag, soll sich daran versuchen und mir mitteilen, wo der wahre Nutzen liegt. Vielleicht werd ich auch noch davon so begeistert sein, wie all die Menschen, die Tag für Tag zahllose Mininachrichten in die Weite posten.
Allerdings denke ich eher, dass der Großteil der Leserschaft wohl eher auch seine Zweifel am Sinn und Nutzen dieser Plattform haben dürfte. Oder sollte ich mich derartig täuschen, einfach nur alt werden und weise mit dem Kopf schütteln, während ich vor mich hinmurmel: "Diese Jugend von heute. Ich versteh das nicht. Sowas gabs bei uns damals nicht!"
In diesem Sinne, frohes Twittern und "followen" @excomedia.
Nachtrag vom 17.12.2008
Mittlerweile hab ich Twitter wieder aus dem täglichen Trott gestrichen. Stört mehr, als dass es nützt.
Nachtrag vom 15.01.2008
Verdammt, nun bin ich doch ein Twitterer. Ich hätte rechtzeitig aufhören müssen. Hat schon was für sich.
Twitter. Und sonst so?
Twitter. Und sonst so?
12.12.2008 19:51
zuletzt aktualisiert: 18.01.2009 17:09
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